Archiv der Kategorie ‘Unfallregulierung’

AG Rudolstadt – Kein Abzug für ersparte Aufwendungen bei Mietwagenkostenersatz

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Bei Anmietung eines Ersatzfahrzeuges für einen Reparaturzeitraum von wenigen Tagen muss sich der Geschädigte keinen Eigenanteil an den Mietwagenkosten für ersparte Aufwendungen anrechnen lassen. Dies gilt auch bei Anmietung eines klassengleichen Fahrzeuges, AG Rudolstadt, Urteil vom 14.04.2010 – Az: 3 C 549/09, 2 C 104/09. Kompletten Beitrag lesen ⇒


AG Siegburg – Voller Erstattungsanspruch für Gutachterkosten auch bei hälftiger Mitschuld

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In einer interessanten Entscheidung hat das Amtsgericht Siegburg jetzt die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners verpflichtet, dem Anspruchsteller die Gutachterkosten zur Ermittlung des Fahrzeugschadens in voller Höhe zu ersetzen, obwohl der Anspruchsteller am Unfall selbst unstreitig eine Mitschuld von 50 Prozent zu tragen hatte, Urteil des AG Siegburg, Urteil vom 31.03.2010 Az: 111 C 10/10 Kompletten Beitrag lesen ⇒


Ein von der Versicherung über Internet-Restwertbörsen eingeholtes erhöhtes Restwertangebot ist bei der Totalschadenabrechnung nicht relevant

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Der Geschädigte muss sich keinen höheren Restwert anrechnen lassen, der sich nur nach Recherchen auf dem Sondermarkt der Internet-Restwertbörsen ergibt. Maßgeblich für die Restwertermittlung ist, was der Geschädigte bei Inzahlunggabe seines Unfallwagens oder bei einem Verkauf auf dem ihm zugänglichen regionalen Markt erzielen könnte Kompletten Beitrag lesen ⇒


Das unerlaubte Einstellen von Fotos aus Gutachten in eine Internet-Restwertbörse zur Erzielung erhöhter Restwertangebote ist illegal

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Haftpflichtversicherer sind nicht berechtigt, Bilder aus Schadengutachten, die im Auftrag des Geschädigten erstellt wurden, ungefragt im Internet in so genannte Restwertbörsen einzustellen, um damit erhöhte Restwertangebote zu erzielen, die dann zur Kürzung der Schadenersatzansprüche des Geschädigten verwandt werden. Kompletten Beitrag lesen ⇒


Kürzung des Kasko-Versicherungsschutzes bei grober Fahrlässigkeit – Quotenbildung gemäß VVG nach Gosslaer Orientierungsrahmen

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Nach dem neuen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist es den Versicherungen gestattet, bei Pflichtverletzungen der Versicherten im Zusammenhang mit einem Schadenfall die vertraglich geschuldeten Leistungen unter Berufung auf die Pflichtverletzung anteilig zu kürzen. Kompletten Beitrag lesen ⇒


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Verkehrsunfall, Was nun? – Erste Maßnahmen nach dem Unfall

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Im Schnitt wird jeder Autofahrer alle fünf Jahre in einen Unfall verwickelt. Schuld oder nicht schuld, das ist dabei immer wieder die Frage. Was für Sie eindeutig scheint kann juristisch viel verzwickter sein. Zudem hängt viel von Ihrem eigenen Verhalten ab, schon am Unfallort. Überflüssiges “Palaver” zur Schuldfrage, gegenseitige Vorwürfe “aus dem hohlen Bauch”, oder gar handgreifliche “Argumente” bringen Sie dabei nicht weiter. Vorsicht ist geboten bei spontanen Unfallschilderungen gegenüber den soeben am Unfallort eingetroffenen freundlichen und hilfsbereiten Polizeibeamten. Kompletten Beitrag lesen ⇒


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Das Schadensmanagement der Versicherungen – Vorsicht Falle!

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Seit geraumer Zeit versuchen die Versicherungsgesellschaften verstärkt die Geschädigten von unabhängigen Beratern wie Sachverständigen und Rechtsanwälten abzuschneiden. Der Verbraucher, der sich direkt an die Werkstätten wendet, läuft nun auch Gefahr, letztlich bei einem Helfer der Versicherung des Unfallgegners gelandet zu sein. So soll verhindert werden, dass der Unfallgeschädigte alle seine Rechte erfährt. Kompletten Beitrag lesen ⇒

Abrechnung nach Reparaturkosten oder Totalschadenabrechnung? – Maßgeblich sind die Bruttowerte laut Gutachten.

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Bei der Schadenabrechnung richtet sich die Frage, ob ein wirtschaftlicher Totalschaden (abzurechnen nach Wiederbeschaffungsaufwand) oder ein Reparaturschadenfall vorliegt, nach der Gegenüberstellung der Bruttoreparaturkosten mit dem Bruttowiederbeschaffungswert des Unfallfahrzeuges, Vgl. BGH Urteil vom 3.3.2009 Az: VI ZR 100/08. Kompletten Beitrag lesen ⇒


Abrechnung auf Gutachtenbasis nach den Preisen von Markenfachwerkstätten auch bei Schäden an älteren Fahrzeugen

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Ein Geschädigter darf bei der Abrechnung der Reparaturkosten gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers die ortsüblichen Preise und Stundensätze einer markengebundenen Fachwerkstatt vom Gutachter zugrunde legen lassen. Dem Geschädigten kann es trotz Schadensminderungspflicht unzumutbar sein, sich auf die Reparatur in einer billigen freien Werkstatt verweisen zu lassen. Kompletten Beitrag lesen ⇒