Nachbarrecht

Nachbarstreitigkeiten waren und bleiben ein Dauerthema. Wie schon Friedrich Schiller wusste, kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Eigentümer von Grundstücken haben grundsätzlich das Recht mit ihrer Sache nach belieben zu Verfahren. Wir unterstützen Grundstückseigentümer bei der Abwehr von Beeinträchtigungen und informieren über die geltenden Normen über die gegenseitige Rücksichtnahme und Duldung. Bei Nachbarschaftsstreitigkeiten zahlt sich große anwaltliche Erfahrung aus weil anderenfalls die Gefahr besteht, dass Konflikte in einem sich fortlaufend steigernden Dauerkonflikt münden.

Nachbarrecht: Keine Abwehransprüche gegen Verschattung eines Grundstücks durch Bäume

Geschrieben von RA Zunft in der Kategorie Nachbarrecht. 0 Kommentare.

Die weitgehende Verschattung eines Grundstücks durch hohe Bäume des Nachbarn ist in der Regel hinzunehmen, wenn die Abstandsvorschriften des Nachbarrechtsgesetzes eingehalten werden. So hat es der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 10.07.2015 – V ZR 229/14 – entschieden.

Der Eigentümer eines nach Süden ausgerichteten Grundstücks mit Garten forderte von seinem Nachbarn die Beseitigung von zwei 25,0 m hohen Eschen. Die die Verschattung verursachenden Bäume standen in einer öffentlichen Grünanlage mit einem Abstand von 9,0 m bzw. 10,30 m zur Grundstücksgrenze. Kompletten Beitrag lesen

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Grenzbebauung, Abstandsflächen und Nachbarschutz

Geschrieben von RA Zunft in der Kategorie Nachbarrecht, Verwaltungsrecht. 0 Kommentare.

Eine Grenzbebauung ist sind immer wieder Anlass für Streitigkeiten unter Nachbarn.

Grundsätzlich muss Nachbarschutz gewährt werden. Das heißt, von den Außenwänden eines Gebäudes müssen Abstandsflächen zu den Grundstücksgrenzen des Nachbarn eingehalten werden.

Von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen. Abstandsflächen müssen nicht eingehalten werden, wenn an eine Grenze gebaut werden darf oder sogar gebaut werden muss (Vgl. für Sachsen: § 6 Abs. 1 Satz 3 SächsBO). Kompletten Beitrag lesen

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Risse an Gebäuden infolge Tiefbauarbeiten

Risse an einem Gebäude, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Tiefbauarbeiten entstanden sind, können zu einem Ausgleichsanspruch nach dem Nachbarrecht führen. Bei der Bemessung des Ausgleichsanspruchs sind aber die Grundsätze der Vorteilsausgleichung zu beachten.


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