Versicherungsrecht

header-versicherungsrecht-gespiegelt

Versicherungsgesellschaften arbeiten gewinnorientiert. Sie versuchen, Ausgaben zu sparen. Im Schadenfall bedeutet dies dann leider oft, dass die Versicherungen versuchen, angemeldete Ansprüche der Kunden abzuwehren. Nicht selten sind die Einwände bzw. Ablehnungen des Versicherers aber gar nicht gerechtfertigt. Meist lassen es die Versicherer dann auch auf einen Prozess ankommen. Es scheint , als ob viele Versicherer das Risiko wegen falscher Regulierungsentscheidungen vor Gericht von Ihren Kunden in Anspruch genommen zu werden, gezielt einkalkulieren.

Wegen der komplexen Ausgestaltung der rechtlichen Beziehungen, die sich aus dem Versicherungsvertrag, den zusätzlich vereinbarten Versicherungsbedingungen den Gesetzen und der hierzu ergangenen Rechtsprechung ergeben, sollten Sie frühzeitig – am besten bereits bei Eintritt des Versicherungsfalls – anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen.

Aber auch wenn viele Ablehnungen der Versicherungen am Ende nicht durchgreifen, sollten Sie die Schreiben und vor allem die Fragebögen der Versicherer ernst nehmen und richtig reagieren: Schon unscheinbare Fehler bei Antragstellung, Meldung oder Abwicklung des Versicherungsfalls können zur Leistungskürzung oder zum Verlust Ihres Anspruches führen.

Wir beraten und vertreten Sie gern. Vereinbaren Sie einen Besprechungstermin.

Aufbewahrung des Kfz-Scheins im Pkw – Leistungsausschluss bei Fahrzeugentwendung wegen Gefahrerhöhung?

Geschrieben von RA Starke in der Kategorie Sachversicherung, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht. 1 Kommentar.

Das ständige Aufbewahren des Kfz-Scheins im Handschuhfach des Wagens stellt bei einer Fahrzeugentwendung keine die Verwertbarkeit des gestohlenen Fahrzeuges erleichternde Gefahrerhöhung dar die zum Leistungsausschluss in der Fahrzeugversicherung führt, OLG Oldenburg, Urteil des 23.06.2010 – Az: 5 U 153/09. Kompletten Beitrag lesen

Schlagworte zu diesem Beitrag: , , , , , , ,


Aufklärungsobliegenheit, Keine Kaskozahlung bei falschen Angaben zur Laufleistung

Geschrieben von RA Starke in der Kategorie Sachversicherung, Versicherungsrecht. 0 Kommentare.

Der Umstand, dass ein Versicherungsnehmer mehrfach falsche aber offenbar aufeinander abgestimmte Angaben machte, rechtfertigt den Vorwurf der Versicherung, dass er die Angaben ganz bewusst falsch gemacht hat, um die Versicherung arglistig zu täuschen, KG, Beschluss vom 13.02.2009 – 6 U 203/08.

Kompletten Beitrag lesen

Schlagworte zu diesem Beitrag: , , , , , , ,


Obliegenheitspflichtverletzung – Mehrtägiges Abstellen des Pkw im Ausland als grob fahrlässige Herbeiführung der Fahrzeugentwendung?

Das mehrtägige Abstellen des versicherten Pkw mit Zweitschlüssel im Handschuhfach in einem bewachten Parkhaus in der Slowakei begründet keine grob fahrlässige Herbeiführung der Fahrzeugentwendung, LG Ingolstadt, Urteil vom 09.02.2010 Az: 43 O 1591/09.

Die Nichtentscheidungen des Bundesgerichtshofs zum Versicherungsrecht

Gegenstand der Frühjahrsfachtagung der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht des Deutschen Anwaltvereins, an der auch Vertreter des IV. Zivilsenats beim Bundesgerichtshof als Gäste teilgenommen haben, war u.a. das Phänomen der sog. „Nichtentscheidungen“,

Belehrung über die Folgen der Falschbeantwortung von Gesundheitsfragen

Eine korrekte Belehrung des Versicherers über die Folgen der Falschbeantwortung von Gesundheitsfragen muss inhaltlich sowohl die je nach dem Grad des Verschuldens des Versicherungsnehmers bestehenden Lösungsrechte des Versicherers darstellen als auch die jeweils daraus resultierenden nachteiligen Rechtsfolgen für den Versicherungsnehmer. Die Belehrung muss nicht zwingend auf einem gesonderten Blatt erfolgen.

Kürzung des Kasko-Versicherungsschutzes bei grober Fahrlässigkeit – Quotenbildung gemäß VVG nach Gosslaer Orientierungsrahmen

Nach dem neuen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist es den Versicherungen gestattet, bei Pflichtverletzungen der Versicherten im Zusammenhang mit einem Schadenfall die vertraglich geschuldeten Leistungen unter Berufung auf die Pflichtverletzung anteilig zu kürzen.


Weitere Beiträge im Archiv "Versicherungsrecht"