Wohnungseigentumsrecht

header-weg-recht

Sie sind Wohnungseigentümer und Vermieter und haben einen ewig störenden Mieter oder Sie wollen nach Jahren endlich einmal die Miete erhöhen?

Sie sind eine Hausverwaltung und wollen im Miet- oder Wohnungseigentumsbereich Ihren Forderungseinzug optimieren oder brauchen Anregungen für die effizientere Gestaltung der Eigentümerversammlungen?

Die Eigentümergemeinschaft will sich wegen offen gebliebener Hausgelder von einem Eigentümer trennen.

An der Bausubstanz stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an. Sonderumlagen müssen gebildet werden. Die Eigentümer müssen entscheiden, ob der Bauträger in Regress genommen wird. Eine Eigentümerversammlung muss vorbereitet werden, in der die nötigen Beschlüsse gefasst werden sollen.

Das Wohnungseigentum ist eine aus unserer Immobilienlandschaft inzwischen nicht mehr wegzudenkende Eigentumsform, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Im Jahr 2007 wurde das WEG-Recht grundlegend novelliert. Viele Auslegungsfragen zu den Neuregelungen sind noch nicht höchstrichterlich geklärt. Wir beraten Sie gern. Wir sorgen gemeinsam mit Ihnen für einen kontinuierlichen und effektiven Arbeitsablauf im Miet- oder Wohnungseigentumsbereich. Dazu bieten wir

  • Beratung und umfassende Betreuung von Miet- und Wohnungseigentumsverwaltungen
  • Schulung von Mitarbeitern im Miet- und Wohnungseigentumsbereich
  • Vertretung bei der Anfechtung von Beschlüssen im Wohnungseigentumsbereich
  • Vorbereitung und Teilnahme an Wohnungseigentümerversammlungen
  • Forderungseinzug und Beitreibung gegen säumige Hausgeldzahler
  • Erstellen und Prüfen von Verträgen beim Kauf oder Verkauf von Immobilien

Leitungsrecht: Keine Grundbuchberichtigung nach Leitungs- und Anlagenrechtsbescheinigung bei gutläubigem lastenfreien Erwerb in einer WEG

Geschrieben von RA Zunft in der Kategorie Leitungsrecht, Wohnungseigentumsrecht. 0 Kommentare.

Ist für einen Versorger nach dem Grundbuchbereinigungsgesetz (GBBerG) ein Leitungsrecht entstanden, kann dieses Leitungsrecht wieder erlöschen, wenn ein gutgläubiger lastenfreier Erwerb des Grundstücks erfolgt ist.

Eine Grundbuchberichtigung auf Grundlage einer Leitungs- und Anlagenrechtsbescheinigung ist nach einem gutgläubigen lastenfreien Erwerb Kompletten Beitrag lesen

Schlagworte zu diesem Beitrag: , ,


Wohnungseigentümer können mehrheitlich beschließen, als Verband einen Kredit aufzunehmen

Geschrieben von RA Zunft in der Kategorie Wohnungseigentumsrecht. 0 Kommentare.

Die Wohnungseigentümer einer WEG haben die Kompetenz, als Verband einen Kredit zur Deckung des Finanzbedarfs einer Wohnungseigentümergemeinschaft zu beschließen. Mit Urteil vom 28.09.2012 hat der BGH (Az. V ZR 251/11) eine wichtige Klarstellung getroffen.

Es war Anliegen der WEG-Reform 2007, die Verwaltung gemeinschaftlichen Eigentums durch Stärkung der Beschlusskompetenz zu erleichtern. Kompletten Beitrag lesen

Schlagworte zu diesem Beitrag: ,


WEG: Wohngeldvorschüsse und Verjährung

Die dreijährige Verjährung für Ansprüche auf Zahlung von Wohngeldvorschüssen beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem die Wohngeldvorschüsse fällig werden. Der Beschluss über die Jahresabrechnung führt nicht zu einem Neubeginn der Verjährung der in dem Abrechnungsjahr bereits fälligen Wohngeldvorschüsse. Diese Klarstellung hat der Bundesgerichtshof in einer jüngst veröffentlichten Entscheidung vorgenommen (Urteil vom 01.06.2012 – […]

Auch eine falsche Jahresrechnung wird bestandskräftig, wenn keine Anfechtung des Beschlusses erfolgt!

Es kommt immer wieder vor, dass die Jahresabrechnung einer WEG falsch ist. Die in einer falschen Jahresabrechnung ausgewiesenen Zahlungspflichten muss der betroffene Eigentümer aber trotzdem zahlen, wenn er den Beschluss über die Jahresrechnung nicht angefochten hat. Diese gängige Rechtstatsache musste wieder einmal durch ein Urteil – Amtsgericht Dippoldiswalde, Az. 1 C 342/11 – klargestellt werden.

Abrechnung von Hausgeld bei Eigentümerwechsel

Die Einzelabrechnung von Hausgeld bei einem Eigentümerwechsel ist immer wieder Gegenstand von Unsicherheiten und Auseinandersetzungen. Wer haftet für Fehlbeträge? Wer für die Abrechnungsspitze? Wem gebührt das rechnerische Guthaben? Kann man gegen die Forderung auf Hausgeld aufrechnen?

Der Erstkäufer einer vom Bauträger errichteten Eigentumswohnung muss nicht in jedem Fall Wohngeld an die „werdende“ und später entstandene Wohnungseigentümergemeinschaft zahlen!

Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft müssen Wohngeld (auch: Hausgeld) zahlen. Das ist klar (§ 16 Abs. 2 WEG). Dazu müssen sie Eigentümer geworden sein. Das heißt, sie müssen im Grundbuch stehen (§ 4 Abs. 1 WEG). So weit, so einfach.


Weitere Beiträge im Archiv "Wohnungseigentumsrecht"